Köln äußert sich deutlich zu Said El Mala nach Gipfeltreffen in Kitzbühel

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Klartext aus Kitzbühel

Der 1. FC Köln hat sich nach einem Gipfeltreffen im Trainingslager in Kitzbühel deutlich zur Zukunft von Said El Mala geäußert. Der 19-jährige Linksaußen, der bis 2030 vertraglich an den Verein gebunden ist, steht im Fokus von Transfergerüchten, insbesondere im Zusammenhang mit Borussia Dortmund. Sportboss Thomas Kessler (40) stellte klar, dass der Verein kein Interesse daran hat, den Spieler abzugeben.

Im Teamhotel in Kitzbühel kam das mächtigste Gremium des Klubs zusammen, darunter der Gemeinsame Ausschuss, bestehend aus Vorstand, Mitgliederrat, Beirat und Aufsichtsrat. Ein zentrales Thema der Sitzung war die Situation um Said El Mala, für den Borussia Dortmund Berichten zufolge ein Angebot unterbreitet hatte.

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Kölns Position im Transferpoker

Thomas Kessler bestätigte, dass mehrere Angebote für El Mala vorliegen, diese jedoch keine Grundlage für Verhandlungen darstellen. Der 1. FC Köln hat intern eine Schmerzgrenze von 50 Mio. Euro für eine Ablösesumme festgelegt. Die Sockelablöse müsste demnach bei knapp 45 Mio. Euro liegen, um überhaupt in Verhandlungen einzutreten.

Kessler betonte die Bedeutung von El Mala für den Verein: „Said ist unser Spieler. Er hat hier einen Vertrag, der noch 4 Jahre läuft. Ganz Köln liebt ihn. Ich bin super happy, dass er da ist.“ Er fügte hinzu, dass er umso weniger Interesse daran habe, ihn abzugeben, je mehr er ihn täglich im Training beobachte. Kessler ist überzeugt, dass El Mala in der kommenden Saison eine tragende Rolle für den 1. FC Köln spielen wird.

Die Haltung des 1. FC Köln bremst die Bemühungen des BVB, einen Nachfolger für Adeyemi zu finden. Obwohl Kessler den Namen des interessierten Klubs nicht explizit nannte, ließ er durchblicken, dass der Verein irritiert darüber ist, dass sogar El Mala selbst von Verantwortlichen aus Dortmund kontaktiert wurde. Kessler warnte in Richtung BVB: „Mit dem Spieler persönlich sollte kein Verein sprechen. Wir handhaben das so und ich gehe davon aus, dass die anderen Klubs das auch so machen und dass sich jeder Wettbewerber an die Regularien hält.“

Die neue Transferstrategie der Kölner Bosse sieht vor, dass der Preis für El Mala steigt, je länger sich der Transferpoker zieht. Kessler erklärte, dass der Verein bis zum Ende der Transferperiode gesprächsbereit bleibe, aber die Position des Vereins zu bestimmten Angeboten sich ändern könne, je näher der Saisonstart rückt.

Auswirkungen auf den BVB und weitere Kaderplanungen

Der Poker um Said El Mala hat auch Auswirkungen auf die Transferplanungen von Borussia Dortmund. Berichten zufolge ist El Mala die „klare Transfer-Priorität“ des BVB. Dies macht eine mögliche Rückkehr von Jadon Sancho zum Dortmunder Verein immer unwahrscheinlicher.

Der 1. FC Köln sieht seinen Kader noch nicht als komplett an und plant weitere Bewegungen auf dem Transfermarkt. Kessler sprach von weiteren Baustellen neben der Situation um El Mala. Er betonte die Notwendigkeit von Geduld bei der Kaderplanung. Obwohl der Markt sich noch bewegen werde, sei der Verein weiterhin auf der Suche nach Verstärkungen, beispielsweise im Mittelfeld.

Die klare Haltung des 1. FC Köln zeigt, dass der Verein entschlossen ist, seine Schlüsselspieler zu halten und nur bei einem Angebot, das die festgelegte Schmerzgrenze deutlich überschreitet, über einen Verkauf nachzudenken. Said El Mala bleibt vorerst ein wichtiger Bestandteil der Kölner Mannschaft für die kommende Saison.

Source: bild.de

Lena Schmidt ist Redakteurin für Sport und aktuelle Nachrichten.