Manchester City sichert sich marokkanisches Talent Bouaddi

Manchester City verpflichtet Mittelfeldspieler Ayyoub Bouaddi
Manchester City hat die Verpflichtung von Ayyoub Bouaddi vom OSC Lille offiziell bestätigt. Der 18-jährige marokkanische Nationalspieler wechselt zu den Skyblues und erhält dort einen Fünfjahresvertrag. Berichten zufolge beläuft sich die Ablösesumme für den Mittelfeldspieler auf rund 100 Millionen Euro, wobei 95 Millionen Euro als feste Summe und weitere fünf Millionen Euro durch mögliche Boni an Lille fließen sollen. Dies wäre eine bemerkenswerte Summe für einen Spieler in seinem Alter.
Bouaddi, der in Frankreich geboren wurde, gab sein Profidebüt bei Lille drei Tage nach seinem 16. Geburtstag. In den darauffolgenden Spielzeiten etablierte er sich als Stammspieler. Bei der Weltmeisterschaft im Sommer erreichte er mit Marokko das Viertelfinale und stand in fünf von sechs Spielen in der Startelf.
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Bouaddi äußert sich zu seinem Wechsel
Manchester City bezeichnete den jungen Star als einen der vielversprechendsten Nachwuchsspieler im Weltfußball. Bouaddi selbst äußerte sich begeistert über seinen Wechsel und bezeichnete die Skyblues als den „besten Verein der Welt“ und die Premier League als die Eliteliga, von der jeder Spieler träume. Er verfolgt City nach eigenen Angaben schon seit vielen Jahren und schätzt deren Spielstil.
Der 18-Jährige zeigte sich zufrieden mit seinen bisherigen Fortschritten, betonte jedoch auch, dass er sich noch enorm steigern könne. Er sieht Manchester City als den besten Ort für seine weitere Entwicklung. Sein Vertrag läuft bis 2031.
Transfersituation bei Manchester City
Der Transfer von Bouaddi ist der zweite hochkarätige Neuzugang für die Skyblues in diesem Sommer. Zuvor hatte das Team von Enzo Maresca, dem Nachfolger von Pep Guardiola, bereits den englischen Nationalspieler Elliot Anderson für 135 Millionen Euro von Nottingham Forest verpflichtet. Diese Transfers erfolgen nach den Abgängen von Mittelfeld-Stratege Rodri und Trainer Pep Guardiola, was auf einen Neuaufbau hindeutet.
Rodri wechselte Berichten zufolge für etwas über 70 Millionen Euro zum FC Barcelona. Es gab auch Spekulationen über ein Interesse an Chelseas Mittelfeldspieler Enzo Fernández, der mit 140 Millionen Euro bewertet wurde. Eine Frist für Angebote für den Argentinier verstrich jedoch ohne einen Transfer.
Weitere Transferaktivitäten
Im Rahmen der Transferperiode gab es auch andere Entwicklungen. FC Barcelona soll weiterhin an einer Last-Minute-Verpflichtung von Angreifer Julián Álvarez von Atlético Madrid interessiert sein. Der argentinische Vize-Weltmeister steht demnach weiterhin auf der Wunschliste von Barca-Boss Joan Laporta. Berichte deuteten darauf hin, dass Atlético Madrid den 26-Jährigen zwar verkaufen, aber nicht an Barcelona abgeben wolle, stattdessen hoffe man auf eine 150-Millionen-Euro-Offerte des FC Arsenal.
Ein weiterer bemerkenswerter Transfer ist die Rückkehr von Christopher Nkunku zu RB Leipzig. Der 28-jährige Franzose wird zunächst für ein Jahr von der AC Milan ausgeliehen, mit einer anschließenden Kaufoption für RB Leipzig. Marcel Schäfer, Sport-Geschäftsführer von Leipzig, äußerte sich erfreut über Nkunkus Rückkehr und betonte dessen außergewöhnliche Qualität und Fähigkeit, Spiele zu entscheiden.
Auch auf dem deutschen Transfermarkt gab es Bewegung. Der VfL Wolfsburg hat Torhüter Kamil Grabara an Juventus Turin verliehen. Grabara war im Sommer 2024 vom FC Kopenhagen nach Wolfsburg gewechselt und absolvierte 69 Pflichtspiele für den Verein. Der FC Bayern plant voraussichtlich den Abgang von Bryan Zaragoza zu Espanyol Barcelona, wobei eine Kaufpflicht in Höhe von acht Millionen Euro an eine bestimmte Anzahl von Einsätzen in der neuen Saison geknüpft ist.
Omar Marmoush, ein ehemaliger Offensivspieler von Eintracht Frankfurt, steht offenbar vor einem Wechsel zu Tottenham Hotspur. Die Londoner sollen den 27-Jährigen per Leihe mit anschließender Kaufpflicht holen, wobei insgesamt bis zu 70 Millionen Euro fällig werden könnten. Marmoush soll bei den Spurs einen Vertrag bis 2030 mit einer Option auf ein weiteres Jahr erhalten.
Inter Mailand wird sich im laufenden Transferfenster wohl doch nicht um BVB-Profi Luca Reggiani bemühen, da die Nerazzurri derzeit ein Überangebot an Innenverteidigern haben und nach der Leihrückkehr von Benjamin Pavard aus Marseille zunächst auf den Franzosen setzen wollen.
Source: sport.de