Freiburg sichert sich klaren Sieg im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf

Freiburg sichert sich klaren Sieg im DFB-Pokal gegen Fortuna Düsseldorf

Freiburgs erfolgreicher Trip nach Düsseldorf

Der SC Freiburg hat im DFB-Pokal die nächste Runde erreicht, nachdem das Team einen 5:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf verbuchen konnte. Dieser Erfolg markiert den zweiten Sieg für die Freiburger innerhalb der ersten vier Pflichtspieltage der Saison. Die Mannschaft war direkt aus Schottland nach Düsseldorf gereist, nachdem sie im Hinspiel der Europa-League-Qualifikation gegen SC Motherwell einen 3:1-Sieg erzielt hatte.

Die Reise nach Düsseldorf erwies sich nicht als Nachteil für die Freiburger. Lucas Höler eröffnete den Torreigen in der 18. Minute. Später trugen Igor Matanovic mit einem Doppelpack (71. und 90.+4 Minute), Lukas Kübler (74. Minute) und Jordy Makengo (80. Minute) zu dem deutlichen Ergebnis bei.

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Spielverlauf und entscheidende Momente

Bereits in der Anfangsphase des Spiels zeigte Matthias Ginter seine Torgefahr, doch Düsseldorfs Pokaltorhüter Louis Lord konnte seinen Kopfball in der 11. Minute über die Latte lenken. Wenig später nutzte Lucas Höler eine Nachlässigkeit in der Düsseldorfer Abwehr. Nach einer Flanke von Patrick Osterhage drückte Höler den Ball aus kurzer Distanz über die Linie und brachte die Freiburger in Führung.

Auch nach dem Führungstreffer blieben die Freiburger dominant. Louis Lord verhinderte jedoch eine frühe Vorentscheidung, als er einen freien Abschluss von Yuito Suzuki in der 28. Minute parierte. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster wirkte souverän, während Fortuna Düsseldorf, trotz der Niederlage, einen stärkeren Eindruck hinterließ als zuletzt in der 3. Liga, wo sie eine 0:2-Heimniederlage gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim erlitten hatten und zuvor das erste Saisonspiel gegen Waldhof Mannheim mit 1:2 verloren hatten.

Igor Matanovic bejubelt sein Tor zum 2:0
Igor Matanovic bejubelt sein Tor zum 2:0 Credit: sportschau.de

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte Vincenzo Grifo in der 48. Minute eine große Chance, schoss den Ball aber aus 13 Metern über das Tor. Kurz darauf verpasste Matthias Ginter in einer ähnlichen Situation den Ball (50. Minute). Freiburg kam mit der klaren Absicht aus der Kabine, das Spiel schnell zu entscheiden, doch Louis Lord zeigte erneut starke Paraden, unter anderem gegen Lucas Höler in der 52. Minute.

Die einzige nennenswerte Chance für Düsseldorf in dieser Phase hatte Andreas Müller, der nach einem Freiburger Fehler aus aussichtsreicher Position vorbeischoss (66. Minute). Dies rächte sich kurz darauf, als der eingewechselte Igor Matanovic mit seinem zweiten Ballkontakt nach einer Freistoßflanke per Kopf zum 2:0 traf (71. Minute) und damit die Partie entschied.

Düsseldorfer Stimmen und Ausblick

Für Fortuna Düsseldorf wurde es danach noch bitterer. Lukas Kübler traf in der 74. Minute zum 3:0, nachdem der Ball von Louis Lords Rettungstat an seinen Arm und von dort ins Tor sprang. Da es in der ersten Pokalrunde keinen Videobeweis gibt, zählte der Treffer. Düsseldorf gelang es jedoch, durch Fabian Schleusener nach einem Eckball den Ehrentreffer zu erzielen (76. Minute).

In den Schlussminuten nutzte Jordy Makengo die aufgerückte Abwehr der Fortuna und versenkte den Ball freistehend im kurzen Eck zum 4:1 (80. Minute). Kurz vor dem Schlusspfiff komplettierte Igor Matanovic seinen Doppelpack und stellte den Endstand von 5:1 her (90.+4 Minute).

Nach dem Spiel äußerte sich Düsseldorfs Cheftrainer Alexander Ende: „Die Sensation ist uns nicht gelungen, aber wir nehmen wertvolle Erkenntnisse aus dem Spiel mit.“ Er betonte, dass die Mannschaft gegen eines der stärksten Teams Deutschlands gespielt habe und die Partie bis Mitte der zweiten Halbzeit offen gewesen sei. Jorrit Hendrix von Fortuna Düsseldorf empfand das Ergebnis als zu hoch und lobte die Haltung und Energie seines Teams in der ersten Halbzeit. Er merkte an, dass es schwer werde, ein Spiel zu gewinnen, wenn man so einfache Gegentore zulasse.

Tim Oberdorf hob ebenfalls die gute erste Halbzeit hervor, in der die Mannschaft Druck nach vorne ausgeübt habe. Er betonte, dass die Leistung aus der ersten Halbzeit als Standard für die Liga dienen müsse. Torhüter Louis Lord, der die Pokalspiele bestreiten sollte, traf auf einen sehr starken Gegner und sah die fünf Gegentore als zu hoch an, räumte aber die enorme Qualität der Freiburger ein.

Der SC Freiburg kehrt nach diesen erfolgreichen Auswärtstagen nach Hause zurück. Am Donnerstag steht das Rückspiel in der Europa-League-Qualifikation gegen Motherwell an, gefolgt vom ersten Bundesliga-Spieltag drei Tage später gegen Werder Bremen.

Source: sportschau.de

Jonas Fischer ist Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.